Immobilienwertermittlung
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Immobilienwertermittlung mit Sachverstand
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Neuigkeiten aus der Immobilienwirtschaft

 

Neue Sterbetafeln und Leibrentenbarwertfaktoren veröffentlicht

entnommen : Sprengnetter News

Das Statistische Bundesamt hat heute die neuen Sterbetafeln 2018/2020 veröffentlicht. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt für neugeborene Mädchen 83,4 Jahre und für neugeborene Jungen 78,6 Jahre.

Damit hat sich die Lebenserwartung von Neugeborenen im Vergleich zur vorangegangen Sterbetafel 2017/2019 nur  geringfügig verändert: bei Jungen um +0,01 Jahre, bei Mädchen um +0,04 Jahre.

Hauptgrund für die nahezu stagnierende Entwicklung sind die außergewöhnlich hohen Sterbefallzahlen zum Jahresende 2020 im Zuge der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Zuvor war die Lebenserwartung Neugeborener bei beiden Geschlechtern seit der Berechnung für die Jahre 2007/2009 jeweils um durchschnittlich 0,1 Jahre angestiegen.


 

Auf die Lage kommt es an:

Das wertet Ihre Immobilie auf

 

Für den Wert einer Immobilie spielt der Standort eine zentrale Rolle. Doch worauf müssen Käufer achten? Capital klärt auf
von Mariam Misakian

 
 

Ob zur Eigennutzung oder als Investment: Die Lage ist für die Rentabilität einer Immobilie einer der wichtigsten Faktoren. Häuser und Wohnungen in attraktiven Wohngegenden sind leichter zu vermieten und auch als Kaufobjekte gefragter. Doch wie können gerade Ortsfremde herausfinden, wie gut ein Standort tatsächlich ist?

 

Damit der Wertsteigerung eines Objekts nichts im Wege steht, sollten Kaufinteressierte eine Reihe von Kriterien berücksichtigen. „Der Bodenrichtwert gibt die beste Auskunft über die Attraktivität einer Lage“, sagt Nikol Ahrens aus Alzey. Sie arbeitet seit zwölf Jahren als selbstständige Gutachterin und bewertet den Verkehrswert von Immobilien. Der Bodenrichtwert gibt einen Anhaltspunkt dafür, wie viel ein Grundstück wert ist, und wird von Gutachterausschüssen ermittelt, die regionale Durchschnittskaufpreise von Grundstücken sammeln und auswerten. Bei den Bundesländern können Bürger diese Richtwerte online kostenlos für jeden Ort erfragen. „Je höher der Wert, desto besser die Lage“, erklärt Ahrens.

 

 

Neben dem Bodenrichtwert spielen die Makro- und die Mikrolage eine wichtige Rolle für die Wertsteigerung einer Immobilie. Mit Mikrolage sind Faktoren wie die Anbindung an den regionalen Straßenverkehr und an öffentliche Verkehrsmittel gemeint, Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen, aber auch Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung wie Restaurants oder Parks. „Der Bau einer neuen Schule oder eines Supermarkts kann ganze Regionen stark aufwerten“, sagt Ahrens. Sie empfiehlt Kaufinteressenten, bei der Gemeinde um Planungsunterlagen zu bitten. Dort können Bürger Bebauungs- und Flächennutzungspläne einsehen und erfahren, was sich in den kommenden Jahren ändern soll. Die Expertin rät Immobilienkäufern außerdem, mit den Nachbarn des anvisierten Objekts zu sprechen: „Ansässige lesen oft die Regionalzeitung und sind im Ort gut vernetzt. Durch sie erhalten Immobilienkäufer wertvolle Tipps.“

Standortanalyse besorgen

Wer vor Ort ist, sollte sich die Wohngegend genau ansehen. Wirkt sie gepflegt oder eher heruntergekommen? Leerstehende Geschäfte, verwahrloste Höfe, Kneipen oder unsanierte Altbauten in der Nähe des Objekts könnten künftige Mieter oder Käufer abschrecken. „Ein Haus mag noch so schön sein: Wenn die nebenstehenden Objekte in einem ungepflegten Zustand sind, zieht das den Wert automatisch herunter“, warnt die Gutachterin. Auch Umweltrisiken können den Wert eines Wohnobjekts drücken. Wer beschließt, ein Haus in einem Überschwemmungsgebiet oder einem ehemaligen Bergbaugebiet mit Erdrutschgefahr zu kaufen, sollte vorab herausfinden, welche Elementarschäden die Gebäudeversicherung bereit ist, abzusichern.

Neben der Mikrolage sollten Käufer die Makrolage einer Immobilie unter die Lupe nehmen. Sie umfasst Faktoren wie die Arbeitslosenquote, die Wirtschaftsstärke und die Kaufkraft einer Region sowie die Fern-Anbindung durch Bahnstrecken, Autobahnen oder Flughäfen. Käufer müssen hier aufpassen: So ist eine gute Anbindung an den öffentlichen Fernverkehr zwar von Vorteil – die erste Bebauungsreihe neben einem Bahnhof sollten sie aber lieber meiden, denn hier drückt der Lärm den Wert des Objekts. Anders verhält es sich bei Immobilien in der Nähe von Flughäfen: „Der Nachteil der Lärmbelästigung spiegelt sich nicht im Kaufpreis wider“, sagt Ahrens. So sind Häuser und Wohnungen rund um den internationalen Flughafen in Frankfurt zum Beispiel besonders teuer. Wer die Immobilie selbst nutzen will, muss entscheiden, ob ihm das Wohnen in Flughafennähe zusagt.

 

Am einfachsten können sich Käufer und Häuslebauer einen Überblick über Makro- und Mikrolage eines Grundstücks verschaffen, indem sie sich bei einem der vielen Immobilienportale im Internet eine Standortanalyse besorgen. Diese bietet einen Überblick über die wichtigsten Standortfaktoren und kostet meist nicht mehr als 10 Euro. Auch ein Gutachter kann helfen, den Standort einer Immobilie richtig einzuschätzen. Für seine Dienste sollten Interessenten rund 300 bis 500 Euro einplanen.

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Ladenmieten sinken laut CBRE auf das Niveau von 2010

Von Christoph von Schwanenflug | 22.01.2021

 

In den Ia-Lagen der deutschen Immobilienhochburgen haben die Ladenmieten im vierten Quartal 2020 deutlich nachgegeben. Schuld daran soll die Corona-Krise sein. CBRE sieht die Mieten nun etwa auf dem Niveau von 2010. Am stärksten fällt der Ausschlag in Köln aus.

 

Die Spitzenmieten für Ladenflächen sind infolge der Coronakrise in den Städten Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf und Köln im vierten Quartal 2020 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs um rund 20% gefallen. Das geht aus einer Auswertung von Mietverträgen hervor, die das Maklerunternehmen CBRE in den Ia-Lagen dieser Städte vermittelt hat. "Mit diesem Rückgang liegen wir nun in etwa auf dem Mietpreisniveau von 2010", sagt Frank Emmerich, Head of Retail bei CBRE in Deutschland. Ausgewertet wurden Neuanmietungen und Verlängerungen von Mietverträgen. In den meisten kleineren Städten sei der Rückgang noch stärker ausgefallen, lässt CBRE wissen.

 

CBRE erwartet für die genannten sechs Städte in diesem Jahr stabile Spitzenmieten. "Ab 2022 dürften die Mieten dann wieder langsam steigen", erklärt Emmerich.

 

Königsallee und Goethestraße mit leichtem Mietanstieg

 

Dem Maklerunternehmen Comfort zufolge sind die Spitzenmieten in den Ia-Lagen der deutschen Immobilienhochburgen im vierten Quartal 2020 gegenüber dem vierten Quartal 2019 um 3% bis 11% (kleine Flächen) bzw. 3% bis 13% (mittelgroße Flächen) zurückgegangen. "Diese Durchschnittszahlen sind aber deutlich begünstigt durch die Sonderentwicklungen in Düsseldorf und Frankfurt", erklärt Comfort-Researchchef Olaf Petersen. In den dortigen Luxuslagen Königsallee und Goethestraße seien die Spitzenmieten nämlich auch im vierten Quartal 2020 geringfügig gestiegen.

 

Den stärksten Rückgang stellt Comfort in Köln fest. Dort hätten die Spitzenmieten im vierten Quartal 2020 um 8% bis 18% (kleine Flächen) und 12% bis 23% (mittelgroße Flächen) nachgegeben.

 

Comfort hat eigenen Angaben zufolge im vergangenen Jahr ein gutes Drittel weniger Mietverträge für Läden vermittelt als 2019.

Quelle IMMOBILIEN Zeitung

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Priorität der Investoren liegt 2021 auf Zukäufen im Bestand

MÄRKTE Von Jutta Ochs | 05.01.2021 

 

80% der Immobilieninvestoren wollen auch dieses Jahr weiter ankaufen, der Fokus liegt auf Wohnen, Logistik und Büro. Flächendeckend werden weitere Preissteigerungen erwartet, Einzelhandel (Non-Food) und Hotel stehen zunehmend auf der Verkaufsliste. Das sind zentrale Ergebnisse der Befragung von Engel & Völkers Investment Consulting (EVIC) unter 221 Investoren aus der Immobilienbranche.

 

Bei den Ergebnissen der Befragung von Oktober bis Dezember 2020 fällt die hohe Bereitschaft zum Kaufen auf, die auch der zweite Lockdown offenbar nicht dämpfen konnte. Im Vergleich zur Befragung 2019/2020 ergibt sich da ein Plus von 48%. "Unsere neue Investoren-Umfrage zeigt deutlich, dass die Priorität der Investoren auf einem weiteren Bestandsaufbau durch Zukäufe liegt", sagt Kai Wolfram, geschäftsführender Gesellschafter von EVIC. Der hohe Kapitaldruck bei institutionellen Investoren werde den Produktmangel auch außerhalb der Metropolen in den kommenden Monaten verschärfen.

 

Starke Spaltung erwartet

 

Ein Drittel der Investoren erwartet eine stärke Spaltung der Branche in Gewinner und Verlierer. Das Ranking der nachgefragtesten Assetklassen führt Wohnen wie in den Vorjahren an (64,1%), Logistik gehört zu den Gewinnern des vergangenen Jahres. Und auch in diesem Jahr wollen 33% der Investoren noch weiter in Logistikobjekte investieren. Während laut Untersuchung die Nachfrage nach Büroimmobilien auch 2021 trotz eines zu erwartenden Rückgangs bei der Nutzernachfrage konstant bleibt (Büros stehen bei 41% der Investoren auf der Einkaufsliste), verlieren Einzelhandel (außer Lebensmittel) und Hotel deutlich. 12% der Investoren gaben an, ihren Hotelbestand verkleinern zu wollen, 20% wollen Einzelhandelsobjekte im Non-Food-Bereich verkaufen.

 

Mietrückgänge um bis zu 60%

 

Erwartungsgemäß spüren diese beiden Sektoren die Folgen der Pandemie laut Befragung besonders stark. So wurden im Hotelsegment rund 36% der Eigentümer mit Gesuchen ihrer Mieter nach Mietstundungen bzw. -reduzierungen konfrontiert. Die Mietreduktionen beliefen sich im Mittel auf knapp 60%. Im Einzelhandel waren Mietstundungen bzw. -reduzierungen sogar für knapp jeden zweiten Eigentümer ein Thema. Im Schnitt wurden die Mieten hier um rund 25% reduziert. Im stationären Einzelhandel sehen dann auch 76% der befragten Investoren ein mittleres und 12% gar ein großes Risiko, dass die "mieterseitigen wirtschaftlichen Turbulenzen 2021 verstärkt auf die Vermieterseite überschlagen könnten".

 

Steigende Preise auch in der Region

 

Der Großteil der Befragten geht aber dennoch davon aus, dass die Krise im Gesamtschnitt keine sinkenden Preise zur Folge hat: Sie erwarten sowohl in den Ballungsgebieten (79,6%) als auch in den regionalen Märkten (57,4 %) Preissteigerungen. Bei der Ankaufsstrategie geht der Trend weiter in Richtung Speckgürtel und Sekundärstandorte. Mehr als 81% der Investoren gehen zudem als Folge der Pandemie von höheren Eigenkapitalerfordernissen aus, mehr als 70% sehen höhere Leerstände im Bürosegment voraus. Und nur rund ein Viertel der Befragten rechnet mit steigenden Renditen.

 

Transaktionsvolumen 2020 leicht unter Vorjahr

 

Das Transaktionsvolumen im Krisenjahr 2020 liegt nach Hochrechnungen von EVIC mit insgesamt rund 77 Mrd. Euro leicht unter dem Niveau der Vorjahre (2019: 91 Mrd. Euro, 2018: 79 Mrd. Euro). Die einzelnen Assetklassen schnitten coronabedingt über das Jahr hinweg sehr unterschiedlich ab. Im Gewerbesektor wechselten Objekte im Gesamtwert von 51 Mrd. Euro den Eigentümer. Das ist ein Minus von 26% im Vergleich zu 2019. Vor allem in den Bereichen Büro und Hotel sanken die Volumina stark: jeweils um mehr als 40%. Das Wohnsegment verzeichnete ein Plus von 18% und landete bei einem Transaktionsvolumen von etwa 26 Mrd. Euro.

Quelle: IMMOBILIEN ZEITUNG

Das Weihnachtsgeschäft läuft schleppend und nun wird es noch einen weiteren Lockdown geben: Laut Handelsverband sind bis zu 250.000 Stellen bedroht. Kommunen und die Immobilienwirtschaft fordern Hilfen.

 

Der neue Lockdown gefährdet dem Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge Hunderttausende Arbeitsplätze im Innenstadt-Handel. "Der Dezember ist unter normalen Umständen der wichtigste Monat im Jahr, in der Pandemie ist er ein Totalausfall", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der "Bild am Sonntag". Von den rund 560.000 Stellen im innerstädtischen Einzelhandel seien zwischen 150.000 und 250.000 "akut bedroht". 

Derweil haben sich Bund und Länder über einen harten Lockdown ab Mittwoch verständigt. Der Einzelhandel muss vom 16. Dezember bis zum 10. Januar schließen, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel am Vormittag nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten mitteilte. Von der neuen Regelung ausgenommen sind Geschäfte für den täglichen Bedarf. Dazu zählen der Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz plant wegen der Einschränkungen neue Milliarden-Hilfen. Für einen Monat werde dies wohl gut elf Milliarden Euro kosten, sagt der Vizekanzler. "Es wird eine sehr umfassende Wirtschafts- und Überbrückungshilfe geben." Bis zu 90 Prozent der Fixkosten von geschlossenen Geschäften würden übernommen. Bis zu 500.000 könnten das für einen Betrieb ein.

 

Forderungen nach Hilfsprogrammen

Der deutsche Städte- und Gemeindebund hatte zuvor auf die Not hingewiesen und Hilfen für den Handel gefordert. "Wenn dies nicht gelingt, werden wir unsere Innenstädte im kommenden Jahr nicht mehr wiedererkennen", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg.

Ähnliches befürchtet auch die Immobilienwirtschaft: Sie warnt vor einem Gesichtsverlust der deutschen Städte. Hilfsprogramme seien nötig. Durch den anstehenden Lockdown verschwinden Handel und Hotels zunehmend aus den Innenstädten, ohne für die Hotspots der Pandemie verantwortlich zu sein", sagte Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses. Umsatzverluste allein im Handel von bis zu einer Milliarde Euro pro Tag im Hauptgeschäft des Jahres könnten die Unternehmen nicht mehr stemmen. Firmen- und Arbeitsplatzverluste bei Mietern und Vermietern seien die Folge.

 

Offener Brief der Einzelhändler

In einem offenen Brief an die Bundesregierung warnen 28 deutsche Einzelhändler davor, dass ein Großteil der Geschäfte in Innenstädten einen frühen harten Lockdown nicht überstehen würde. Dies sei "das Ende der Innenstädte wie wir sie heute kennen", heißt es in dem Brief. "Man darf jetzt keinesfalls das gesamte Weihnachtsgeschäft ausschließlich den Online-Giganten überlassen", schreiben die Unterzeichner, zu denen zahlreiche aus Fußgängerzonen bekannte Unternehmen wie die Modehändler New Yorker, Jeans Fritz und NKD sowie Woolworth, Depot oder Tedi gehören.

entnommen tagesschau.de, Stand 13.12.2020

aus GuG aktuell 6/2020 S.45

Informationen

Einfluss von Homeoffice auf Büromärkte

 

Corona hat viele Deutsche ins Homeoffice geschickt. Viele von ihnen arbeiten für gewöhnlich im Büro: Bundesweit gibt es 14,8 Mio. Büroarbeiter, Tendenz steigend. Das hatte jahrelang Folgen: Weil die Büromieten nach oben kletterten, wichen viele Firmen aus den Innenstädten in benachbarte Kreise aus, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

 

Deutschland ist eine Büronation. Bundesweit arbeiten rund 14,8 Mio. Menschen in Büros - und es werden immer mehr. Die Bürohauptstadt ist Frankfurt am Main, hier sitzt fast jeder zweite Beschäftigte regelmäßig klassisch am Schreibtisch. Aber auch Düsseldorf, München, Bonn und Stuttgart haben viele Angestellte, die ihr Arbeitsleben im Büro verbringen. Besonders in Städten mit großer öffentlicher Verwaltung ist die Bürodichte hoch, zeigt die Studie. Frankfurt beherbergt als Finanzmetropole naturgemäß viele Büros. Zudem arbeiten in Stuttgart, München, Frankfurt, Köln und Düsseldorf besonders viele Menschen in Unternehmungsberatungen - und dort meist im Büro.

 

Im ländlichen Raum ist der Büroanteil deutlich geringer, allerdings wächst er vielerorts: 

Die bayerischen Landkreise Schwalbach, Regen und Bayreuth bspw. verzeichnen 2019 fast 80% mehr Bürobeschäftigung als noch 2012. Vor allem in stadtnahen Kreisen ist diese Entwicklung gut zu beobachten: Weil mit dem steigenden Bedarf auch die Büromieten bis zur Pandemie gestiegen sind, wichen immer mehr Unternehem in angrenzende Gebiete aus. Eschborn und Schwalbach bei Frankfurt zählen schon seit Jahren eine steigende Zahl an Büroarbeitern, hier sitzen bspw. SAP oder der US-Konsumriese Procter & Gamble. 

"Besonders verkehrsgünstig gelegene Kreise und Städte, die nah an Metropolen liegen, sind für Unternehmen attraktiv", sagt Studienautor Michael Voigtländer. "Allerdings hat Corona diese Entwicklung vorerst gestoppt. In den kommenden Monaten dürften Büros nicht mehr so stark nachgefragt werden."

 

Die Studio untersucht auch, wie verbreitet Homeoffice bei Bürobeschäftigten ist - schließlich ist Schreibtischarbeit prädestiniert für Homeoffice. Etwa 85% der Büroarbeiter könnten theoretisch auch zuhause arbeiten, wie nun auch Corona belegte. Tatsächlich arbeitete 2018 nahezu jeder zweite Büroarbeiter zumindest gelegentlich von zuhause aus, 2006 waren es noch etwas mehr als jeder dritte. Jeder zehnte Büroarbeiter lehnt Homeoffice ab, unabhängig davon, ob er die Möglichkeit dazu hätte oder nicht.

 

Die Studie basiert auf Befragungen von 20.000 Berufstätigen, durchgeführt vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)  sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

 

Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

 

Architektur & Sachverständigenbüro

Dipl.-Ing. Anja Kothe-Marxmeier

Mitglied im Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Bochum


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